Glossar: Worüber sprechen wir?

In den Bereichen Produktkonfiguration, Preisfindung und Angebotserstellung (CPQ) gibt es viele Abkürzungen und Fachausdrücke, die sich nicht jedem unmittelbar erschließen. Damit es etwas einfacher wird, finden Sie hier die Erklärungen dazu.

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Dienstleistungen und Produkte, die dem Kunden zwecks Bindung im Nachgang zu einem Verkauf angeboten werden.

Organisation und Abwicklung von Änderungswünschen (in der Regel von Kundenseite) während eines Projekts.

Die Angebotserstellung umfasst grundsätzlich die Beschreibung der zu erbringenden Leistungen sowie die Kalkulation des dafür zu zahlenden Preises.

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Der Angebotskonfigurator dient zur schnellen und leichten Erstellung von fehlerfreien und korrekt kalkulierten Angeboten bei gleichzeitiger Reduzierung von Prozesskosten.  

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Der Arbeitsplankonfigurator ist ein Softwaresystem, mit dessen Hilfe Arbeitspläne generiert werden können und das jederzeit den Eingriff in den Ablauf und damit aktuelle Anpassungen erlaubt.

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Die Auftragskonfiguration generiert detaillierte Auftragsstücklisten/Fertigungsstücklisten für ein zu produzierendes Produkt. Es kommt darauf an, die Informationen rationell zu erfassen und die Richtigkeit der Angaben sicherzustellen.

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BITKOM steht als Abkürzung für Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. und ist ein Branchenverband der umsatzstarken Unternehmen der deutschen Informations- und Telekommunikationsindustrie.

Die Ziele von BITKOM sind bessere ordnungsrechtliche Rahmenbedingungen, eine Modernisierung des Bildungssystems und eine Wirtschaftspolitik, deren Hauptaspekt das Thema Innovation darstellt. Die Marktforschung gehört ebenfalls zu den Aufgaben des Interessensverbandes. Die Branchenzahlen stellt BITKOM unter anderem auf der CeBIT in Hannover vor.

Der Verband ist eingetragen sowohl im Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) als auch im europäischen Spitzenverband der Informations- und Telekommunikationsbranche EICTA.

Gegründet 1999, arbeitete der BITKOM zunächst nur als Dachverband. Mittlerweile ist er auch an fachlichen Themen in diversen Gremien und Projekten beteiligt, was ermöglicht wurde durch eine Verschmelzung mit folgenden Verbänden:

  • Bundesverbands Informations- und Kommunikationssysteme (BVB)
  • Bundesverbands Informationstechnologien (BVIT)
  • Fachverbände Informationstechnik im VDMA
  • Kommunikationstechnik im ZVEI
  • Unternehmensverband Informationssysteme (UVI)
  • Deutsche EC/EDI Gesellschaft (DEDIG)

CAD

CAD steht als Abkürzung für Computer Aided Design (computergestützte Entwurfs- und Entwicklungstechnik).
Computer Aided Design (CAD)-Konfiguratoren kommen meist dann zur Anwendung, wenn komplexe Produkte sowie unterschiedliche Anordnungen konfiguriert werden sollen.

Hieraus entsteht das Ziel, aus dem verfügbaren Spektrum an Komponenten und Optionen eine Variante abzuleiten und diese wenn nötig, automatisch um neue Komponenten bzw. Anordnungen zu ergänzen.

Bei CAD-Konfiguratoren steht die Verwendung des aus der Produktkonfiguration entstandenen, parametrischen 3D-Datenmodells, von zugehörigen Zeichnungen und weiterer technologischer Daten entlang der gesamten Prozesskette vom Marketing bis zur Montage des Produktes im Vordergrund.

Add-On zu camos Develop zur einfachen und schnellen Erstellung von modernen Oberflächen für die Produktkonfiguration.

CAS

CAS steht als Abkürzung für Computer Aided Selling und bezeichnet eine interaktive Softwareanwendung für die Vertriebsunterstützung, Systematisierung der Marktbearbeitung und die Erhöhung der Verkaufsabschlüsse.

Computer Aided Selling (CAS)-Konfiguratoren kommen meist dann zur Anwendung, wenn komplexe Produkte mit vielen Optionen konfiguriert werden sollen. Ziel ist es, aus dem verfügbaren Spektrum an Komponenten und Optionen eine oder mehrere Varianten (Alternativen) abzuleiten, zu bewerten und jeweils einen Preis zu ermitteln.

Im Vordergrund steht hier die schnelle und akkurate Reaktion auf Kundenanfragen im technischen Vertrieb. Dies kann in Form von Angeboten und sonstigen im Vorfeld der Auftragsabwicklung notwendigen Daten und Informationen sein.

Aktuell finden sich CAS-Systeme oftmals integriert in CRM-Lösungen.

CPQ

CPQ-Software (Configure Price Quote) beschleunigt, vereinfacht und optimiert den gesamten Angebots- und Vertriebsprozess.

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CPS

Abkürzung für cyber-physikalisches System, einen Verbund softwaretechnischer Komponenten mit mechanischen und elektronischen Teilen. CPS hat für Industrie 4.0 große Bedeutung.

CRM

CRM steht als Abkürzung für Customer Relationship Management (Kundenbeziehungsmanagement), womit eine ganzheitliche Bearbeitung aus Kommunikations-, Distributions- und Angebotspolitik eines Unternehmens für seine Kunden gemeint ist.

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Kundenzentrierter Ansatz aus der Produktentwicklung. 

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Ausweitung des Sortiments auf neue Produkte.

Zeit, die ein Objekt zum Durchlaufen eines Prozesses benötigt.

E-Business umfasst alle Arten von Geschäftsprozessen, die auf elektronischem Wege abgewickelt werden. Dies betrifft viele unternehmerische Aufgabenfelder wie beispielsweise Geschäftsanbahnung und -abwicklung, Marketing, Rechnungswesen, Entwicklung bis hin zum Kundenservice. Als Kommunikationsplattform im E-Business dient vorwiegend das Intranet.

Der Begriff Electronic Commerce wird in der Praxis nicht einheitlich verwendet. Es herrscht Uneinigkeit darüber, welche Aktivitäten, sofern überhaupt, die über den elektronischen Handel mit Waren und Dienstleistungen hinausgehen, ebenfalls unter diesen Begriff fallen. Der Begriff E-Business wird an dieser Stelle meist etwas weiter ausgelegt als E-Commerce. Er umfasst zusätzlich auch Online-Aktivitäten in den Unternehmensbereichen Beschaffung, Personal oder Finanzierung.

E-Commerce bezeichnet den elektronischen Geschäftsverkehr über das Internet oder ähnliche offene und geschlossene Computernetze.

E-Commerce lässt sich in zwei Hauptbereiche gliedern:

Business to Business (B2B):
Abwicklung von Geschäften zwischen Unternehmen, z.B. zwischen einem Produktionsbetrieb und einem Großhändler. Hauptziele sind die Verringerung der Kosten sowie die Verkürzung der Durchlaufzeiten.

Business to Consumer (B2C):
Abwicklung von Geschäften zwischen Unternehmen und Endverbrauchern, z.B. das Einkaufen im Internet (Internet-Shopping, Online-Shop, E-Commerce-Recht). Ziele sind die Verringerung der Vertriebskosten und eine stärkere Kundenorientierung.

ERP

ERP steht als Abkürzung für Enterprise Resource Planning und bezeichnet die effiziente, häufig durch Software unterstützte, Planung des betrieblichen Ablaufs mit den in einem Unternehmen vorhandenen Ressourcen (Kapital, Betriebsmittel oder Personal).

ERP-Systeme bestehen aus komplexer Anwendungssoftware zur Unterstützung der Ressourcenplanung eines ganzen Unternehmens. Der bekannteste Software-Anbieter ist derzeit SAP.

Die Aufgabe von ERP-Systemen ist es weitgehend alle in einem Unternehmen vorhandenen Geschäftsprozesse abzubilden. Eine durchgehende Integration und eine Abkehr von Insellösungen führen zu einem rezentralisierten System. Dabei ist eine unternehmensweite Verwaltung der Ressourcen möglich.

Typische Funktionsbereiche einer ERP-Software sind:

  • Materialwirtschaft (Beschaffung, Lagerhaltung, Disposition, Bewertung)
  • Produktion
  • Finanz- und Rechnungswesen
  • Controlling
  • Personalwirtschaft
  • Forschung und Entwicklung
  • Verkauf und Marketing
  • Stammdatenverwaltung

Der Bedarf an die oben aufgeführten Funktionsbereiche sowie das zur Verfügung stehende Investitionsvolumen für Hardware, Lizenzen und Implementierung ist oftmals von der Größe des Unternehmens abhängig. Kleine und mittlere Unternehmen benötigen zum Beispiel oft keine integrierten Controlling- und Rechnungswesen-Module. Unterschiedliche Wirtschaftszweige können teils sehr stark abweichende Anforderungen an ein ERP-System stellen. Deshalb bieten die meisten großen Anbieter Branchenlösungen an.

Technische Integration von Hard- und Software in industriellen und Kundenprozessen mittels cyber-physikalischer Systeme zur Steigerung von Wandlungsfähigkeit, Flexibilität, Ressourceneffizienz und Ergonomie.

Produkt, das alle erforderlichen Systemkomponenten und deren Integration zur Lösung eines Problems oder zur Erfüllung eines Kundenwunschs umfasst.

Unternehmen, das Teile eines Systems, z.B. einer Maschine, anbietet.

Die Konfiguration eines Produkts ist die Menge seiner tatsächlichen funktionellen und physischen Merkmale. 

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Softwaresystem zur Konfigurationsunterstützung von komplexen Objekten (z. B. Produkte, Angebote, Softwarekomponenten etc.).

Gesamtheit der Denkprinzipien, Methoden und Verfahrensweisen zur effizienten Gestaltung der gesamten Wertschöpfungskette.

Unternehmen, das Komplettlösungen verkauft.

Mass Customization, zu Deutsch die individualisierte Massenfertigung, ist ein Fertigungskonzept, bei dem die Vorzüge der Massenproduktion genutzt werden und gleichzeitig dem wachsenden Wunsch des Kunden nach Individualisierung seines Produktes berücksichtigt wird.

Zielabsatzmarkt ist der Massenmarkt. Hier soll eine Individualisierung durch Variation aus wenigen, aus Kundensicht jedoch entscheidenden, Merkmalen des Produkts erreicht werden. Typische Individualisierungsdimensionen sind beispielsweise Designmerkmale oder Passformen. Oftmals wird auch das Konzept der Modularisierung als Basis benutzt. Das bedeutet, dass ein Produkt aus diversen Bausteinen individuell zusammengestellt werden kann.

Mass Customization ermöglicht es individuelle Kundenbedürfnisse zu bedienen, bei Kosten die nur geringfügig über denen eines Standardprodukts liegen.

Aufteilung eines Ganzen in Teile, die als Module bezeichnet werden. Module können zusammengeführt werden oder über Schnittstellen interagieren.

Überlegene Prozesse und Abläufe, die gegenüber anderen Unternehmen z.B. zu geringeren Kosten bei vergleichbaren Ergebnissen oder besseren Ergebnissen bei vergleichbaren Kosten führen.

PDM

Das PDM - Produktdatenmanagement - (siehe auch PLM) ist eine Integrationsplattform für alle datenerzeugenden und datennutzenden IT-Applikationen. Dabei wird das Daten- und Prozessmanagement organisiert.

Durch sein Informationsmanagement ist PDM das effiziente Navigationssystem für den gesamten Datenbestand im Engineering. Für Unternehmen der Fertigungsindustrie hat es strategische Bedeutung als Werkzeug zur idealen Nutzung des Produktionsfaktors Information sowie einer Optimierung der Erfolgsfaktoren Zeit, Kosten und Qualität.

PLM

PLM ist die Abkürzung für Product Lifecycle Management und bezeichnet die einheitliche Speicherung, Verwaltung und Abrufung aller Daten, die bei der Entstehung, Lagerhaltung und dem Vertrieb eines Produkts anfallen.

Ein PLM-System ist aufgrund der Komplexität nicht als käufliches Produkt zu verstehen. Vielmehr ist es eine Strategie, die durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen betriebsspezifisch umgesetzt werden muss.

Im Idealfall greifen alle Bereiche bzw. Systeme, die mit einem Produkt in Berührung kommen, auf eine gemeinsame Datenbasis zu: Von der Planung (PPS/ERP), Konstruktion (CAD), Berechnung (CAE) und Fertigung (CAM) bis zum Controlling, Vertrieb und Service.

Da der Großteil der anfallenden und zu verwaltenden Daten und Prozesse durch PDM- und ERP-Systeme aufgenommen werden können, bilden diese die Basis für ein PLM-System. Weitere wichtige Komponenten sind das Supply Chain Management (SCM) und das Kundenbeziehungsmanagement (CRM). Die Realisierung erfolgt dann durch organisatorische Festlegungen (z. B. welches System besitzt die Datenhoheit zu welchen Zeiten oder unter welchen Kriterien erfolgt der Datenzugriff) und geeignete technische Maßnahmen.

Der Preiskonfigurator (siehe auch Angebotskonfigurator) unterstützt die Vertriebsmitarbeiter bei der schnellen Ermittlung und Kalkulation komplexer Preise unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit. 

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Die Produktkonfiguration durch einen Produktkonfigurator ermöglicht die automatische Prüfung der technischen Plausibilität komplexer Produkte ohne Expertenwissen.

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Der Produktkonfigurator ist ein Softwaresystem für die Angebotserstellung komplexer und variantenreicher Produkte.

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Das Produktmodell ist die konzeptionelle Ausprägung für ein Produkt. Der Begriff stammt aus dem Bereich des Produktdatenmanagements.

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Vereinheitlichung von Maßen, Typen, Verfahrensweisen und Ähnlichem.

Die Stücklistenerstellung hilft z. B. die richtigen Materialien zu bestellen, wenn ein bestimmtes Produkt nach Auftragserteilung durch den Kunden gefertigt werden soll. Sie gehört zu den wichtigsten Prozessen in einem Fertigungsunternehmen. Sie dient letztlich dazu, die richtigen Materialien zu bestellen bzw. dem Lager zu entnehmen, wenn ein bestimmtes Produkt nach Auftragserteilung durch den Kunden gefertigt werden soll.

Bei der Stücklistenerstellung sollten beliebige Fertigungsverfahren und Planungsmethoden eingesetzt werden können. Vorhandenes Wissen aus der Arbeitsvorbereitung muss einfach zu verwalten sein. Durch Schnittstellen in ein ERP sollten bestehende Stammdaten genutzt werden. Aktuelle und vollständige Arbeitspläne (siehe auch Arbeitsplankonfigurator) sollten auch erstellbar sein.

UFO ist die Abkürzung für Userdefined FOrmelement, also benutzerdefiniertes Maskenelement. Mit UFOs können eigene Maskenelemente individuell gestaltet werden. Das Entwicklungssystem bietet diese Maskenelemente ebenfalls zur Auswahl auf der Maske an. UFOs können beliebig oft verwendet werden, Einflussgrößen und Methoden werden über deren definierte Schnittstelle übergeben.

Ein Variantenkonfigurator (siehe auch Produktkonfigurator) befasst sich sowohl mit der systematischen Ermittlung und Bewertung von Varianten als auch mit den Auswirkungen auf die Konfiguration von Produktionssystemen.

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Das Variantenmanagement ist ein ganzheitlicher Ansatz zur Optimierung und Beherrschung der Variantenvielfalt von Produkten und Dienstleistungen.

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VDMA ist die Abkürzung für Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. Durch die Vertretung von 3.000 vorrangig mittelständischen Mitgliedsunternehmen der Investitionsgüterindustrie, ist der VDMA einer der mitgliederstärksten und bedeutendsten Industrieverbände in Europa.

Als eine Schlüsseltechnologie und Motor für die Wirtschaft gehört der Maschinen- und Anlagenbau zu den größten Branchen und wichtigsten Arbeitgebern in Deutschland.

Er spiegelt die vielfältigen Kunden-Lieferanten-Beziehungen entlang der Wertschöpfungskette wider und ermöglicht den Unternehmen sowohl eine branchenspezifische als auch übergreifende Zusammenarbeit.

Homepage VDMA

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